AGB's
Allgemeine Geschäftsbedingungen
für Beratungs- und Dienstleistungen der Dirk Schmidt Unternehmensberatung
(Stand: 01. Januar 2025)
Wir danken für Ihren Auftrag, den wir ausschließlich auf Grundlage unserer online abrufbaren Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Beratungs- und Dienstleistungen annehmen
1. Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen der Dirk Schmidt Unternehmensberatung, Inhaber: Dirk Schmidt (nachfolgend „Auftragnehmer“), und ihren Auftraggebern („Auftraggeber“).
1.2 Die AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen (§ 310 Abs. 1 BGB).
1.3 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde. Dies gilt auch dann, wenn der Auftragnehmer Leistungen vorbehaltlos ausführt.
1.4 Diese AGB gelten für alle Verträge über Unternehmensberatung, Interim-Management, Analyse-, Konzeptions-, Strategie-, Projekt- und Unterstützungsleistungen, unabhängig davon, ob diese einmalig oder fortlaufend erbracht werden.
1.5 Individuelle Vereinbarungen (insbesondere Leistungsbeschreibungen, Angebote, Auftragsbestätigungen) haben Vorrang vor diesen AGB.
1.6 Rechtserhebliche Erklärungen des Auftraggebers (z. B. Mängelanzeigen, Fristsetzungen, Kündigungen) bedürfen der Textform (E-Mail ausreichend).
2. Vertragsgegenstand und Leistungscharakter
2.1 Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von Beratungs- und Unterstützungsleistungen. Ein konkreter wirtschaftlicher oder rechtlicher Erfolg wird nicht geschuldet, sofern nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart.
2.2 Die Leistungen stellen fachliche Handlungsempfehlungen dar. Die Umsetzung, Entscheidung und Verantwortung liegen ausschließlich beim Auftraggeber.
2.3 Der Auftragnehmer erbringt keine Rechts-, Steuer- oder Wirtschaftsprüfung, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart ist.
3. Vertragsschluss
3.1 Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich.
3.2 Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung oder durch tatsächlichen Beginn der Leistungserbringung zustande.
3.3 Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung.
4. Vergütung und Zahlungsbedingungen
4.1 Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung und versteht sich zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.
4.2 Sofern nichts anderes vereinbart ist, sind Rechnungen innerhalb von 3 Tagen ohne Abzug zur Zahlung fällig.
4.2.1 damit das Zahlungsverfahren für beide Parteien vereinfacht wird, wird das SEPA- Lastschriftverfahren vereinbart.
4.3 Der Auftragnehmer ist berechtigt, Vorschüsse oder Abschlagszahlungen zu verlangen.
4.4 Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen gemäß § 288 Abs. 2 BGB (9 Prozentpunkte über Basiszinssatz).
4.5 Der Auftragnehmer ist berechtigt, bei Zahlungsrückständen Leistungen auszusetzen.
5. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
5.1 Der Auftraggeber stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen vollständig, richtig und rechtzeitig zur Verfügung.
5.2 Verzögerungen oder Mehraufwand infolge fehlender oder unzureichender Mitwirkung gehen nicht zulasten des Auftragnehmers.
6. Haftung
6.1 Der Auftragnehmer haftet bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit bis zu einer Höhe begrenzt auf € 100.000,00 (Einhunderttausend Euro).
6.2 Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, beschränkt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden.
6.3 Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, Produktionsausfälle oder Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
6.4 Die Haftung für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit bleibt unberührt.
7. Gewährleistung / Mängel
7.1 Der Auftraggeber hat Beanstandungen unverzüglich in Textform mitzuteilen.
7.2 Bei berechtigten Mängeln steht dem Auftragnehmer zunächst das Recht zur Nachbesserung zu.
7.3 Ein Rücktritt oder eine Minderung ist erst nach erfolgloser Nachbesserung zulässig.
8. Verjährung
8.1 Ansprüche aus dem Vertragsverhältnis verjähren innerhalb von einem Jahr ab Kenntnis, spätestens jedoch drei Jahre nach Leistungserbringung, soweit gesetzlich zulässig.
9. Vertraulichkeit
9.1 Beide Parteien verpflichten sich zur strikten Vertraulichkeit über alle nicht öffentlichen Informationen.
9.2 Diese Verpflichtung gilt auch über das Vertragsende hinaus.
10. Schlussbestimmungen
10.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
10.2 Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist – soweit zulässig – der Geschäftssitz der Dirk Schmidt Unternehmensberatung, also Gießen.
10.3 Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.